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Rebsorten

Müller-Thurgau Müller-Thurgau
Als typische Schoppenweinrebe setzen wir den Müller-Thurgau gleich an den Anfang. 1882 von Prof. Dr. Müller aus dem Thurgau in Geisenheim gezüchtet, wurde die Rebe Nr. 58 von dem die Neuzüchtungen betreuenden Weinbautechniker Schellenberg als besonders wertvoll befunden. Nach neuesten Erkenntnissen könnte der Müller-Thurgau eine Kreuzung aus Riesling und Gutedel sein.
Die anspruchslose Rebsorte leitet mit ihrer frühen Reife im allgemeinen die Lese ein. In den meisten Jahren liegen die Mostgewichte zwischen 65 und 75 ° Oechsle. Ohne Ertragsbegrenzung erhalten wir einfache, duftige Weine mit leichtem Muskatton.
 
 
Weißer Burgunder
Durch Mutation aus dem Grauen Burgunder, der seinerseits aus dem Blauen Burgunder mutiert ist, entstanden, wird der Weiße Burgunder in den letzten Jahren als Qualitätsweinsorte sehr geschätzt. Urkundlich lässt er sich bis in 16. Jhd. zurückverfolgen und fand ab dem 17. Jhd. Eingang in die Weinberge von Burgund. In guten Lagen werden Mostgewichte über 80 ° Oechsle erzielt. Auf Kalkböden entstehen bukettreiche, fruchtige Weine.
Zur Gewinnung von trockenen Weinen ist er hervorragend geeignet.
 
Müller-Thurgau
Silvaner
 
Grüner Silvaner
Neben allen Mutmaßungen über die Herkunft des Silvaners steht fest, dass die Rebe von Österreich her, wo sie als Wildrebe an der Donau wuchs, nach Deutschland und dort zunächst nach Franken eingewandert ist. Das kleine, dreilappige Blatt und der gedrungene Wuchs sind typische Kennzeichen ihres Erscheinungsbildes. Trotz starker Anbauverdrängung hat der Silvaner noch seinen festen Platz in unserem Sortiment. Die eher geschmacksneutralen, zumeist trocken ausgebauten Weine passen hervorragend zum Spargel.
 
Chardonnay
Der Chardonnay zählt zu den besten Sorten der Welt. Spitzenweine werden vor allem im Frankreich gewonnen. Am bekanntesten sind Chablis-Weine. Im Jahr 1991 wurde der Chardonnay in die Liste der zugelassenen Sorten Deutschlands aufgenommen. Das Ursprungsgebiet liegt in Vorderasien. Die kleinen Trauben sind für den Winzer ein deutliches Erkennungsmerkmal. Mit der Frucht nicht ganz reifer Äpfel und einer rassigen Säure begeistert der Chardonnay zunehmend den Verbraucher.
 
Chardonnay
Silvaner
 
Riesling
Von allen Reben stellt der Riesling unbestritten die wertvollste Sorte dar. Über seine Herkunft gibt es zahlreiche Vermutungen. Eine gewisse Ähnlichkeit hat er mit einer Rebsorte, die der römische Schriftsteller Plinius als ammineische Rebe beschreibt. Andere Quellen berichten von König Ludwig dem Deutschen (843-876), der die Rebe erstmals am Rhein anpflanzen ließ. Schließlich gibt es auch Theorien, die seine Heimat an den Rhein legen, wo er sich aus der heimischen Wildrebe Vitis vinifera var. silvestris entwickelt haben soll.
Den hohen Lageansprüchen kommt das sogenannte Rotliegende zwischen Nierstein und Schwabsburg mit seinem wärmespeichernden Verwitterungsgestein sehr entgegen. Nur wenn ausreichend Wärme vorhanden ist, erreichen die Trauben ihre Vollreife. Rieslingweine zeichnen sich durch ihre feine Rasse und Eleganz und ihr unübertreffliches , an Pfirsiche erinnerndes Bukett aus.
 
Gewürztraminer
Ein bescheiden kleiner Rebflächenanteil ist in Deutschland mit dem Gewürztraminer bestockt. Traminerweine werden vorwiegend im Elsaß, in Österreich, Baden und der Pfalz angebaut. Vermutet wird, dass die Römer bei ihrem Vordringen nach Norden den Traminer in Südtirol bereits vorfanden. Dort geht der Sortennachweis bis in da Jahr 1000 n. Chr. zurück. Gute und windgeschützte Lagen sind wichtigste Voraussetzungen für ausgeprägte Weine. Bei Mostgewichten um 90 ° Oechsle entfalten sie ihre volle Schönheit mit einer würzigen Art und einem an Rosen erinnernden Bukett.
 
Gewürztraminer
Portugieser
 
Portugieser
Wahrscheinlich ist der Portugieser von Portugal oder Spanien nach Österreich gekommen und von dort aus in seine weiteren Verbreitungsgebiete gelangt. Frühe Reife, hoher Ertrag und Anspruchslosigkeit machen ihn mit dem Müller-Thurgau vergleichbar. Die Weine sind hellrot mit feiner Säure und frischer Art.
 
Spätburgunder
Der Spätburgunder zählt zu den ältesten Kulturreben der Menschheit. Als Heimat gilt das Niltal. Sein Weg nach Europa ist mit der Verbreitung der Rebkultur durch die Phönizier, Griechen und Römer verbunden. Die Nachfolger Karls des Großen haben den Spätburgunder 881 in die Kaiserpfalz nach Bodmann am Bodensee gebracht. So wie der Riesling unter den Weißweinsorten, nimmt der Blaue Spätburgunder unter den Rotweinsroten die oberste Qualitätsstufe ein.
Im französischen Sprachraum lautet die Bezeichnung „Pinot noir“. Die vollmundigen, samtigen Weine haben ein an Bittermandeln erinnerndes Aroma, den sogenannten Burgunderton. Ein angenehmer Gerbstoffton passt ausgezeichnet dazu. Hell gekeltert wird er gerne als Weißherbst ausgebaut.
 
Müller-Thurgau
St. Laurent
 
St. Laurent
Hauptsächlich wird die Rebsorte in Österreich angebaut, vereinzelt nur in Frankreich. Namensgebend ist nicht wie man vermutet der Weinbauort Saint Laurent in Bordeaux, wo die Rebe niemals angebaut wurde. Der Name bezieht sich eher auf den Kalenderheiligen St. Laurentius (10. August). Die frühe Reife verlangt auch nicht wie beim Spätburgunder die allerbesten Böden, flachgründige Böden lassen den Ertrag jedoch ebenfalls stark zurückgehen.
Die Weine bestechen durch eine tiefrote Farbe und ein feines Bordeaux-Bukett.
 
Dornfelder
Nicht mehr wegzudenken ist der Dornfelder , eine Neuzüchtung aus Weinsberg aus dem Jahr 1955. Gekreuzt hat man Helfensteiner und Heroldrebe miteinander. Um dem Ruf eines Masseweines entgegenzuwirken ist man auch beim Dornfelder dazu übergegangen, den Ertrag zu reduzieren und so die ansprechenden, tiefdunklen Weine mit ihrem typischen Kirscharoma zu erzeugen. Ausgebaut wird der Dornfelder in allen Geschmacksrichtungen.
 
Dornfelder
Cabernet Mitos
 
Cabernet Mitos
Tiefdunkle Weine liefert auch die Neuzüchtung Cabernet Mitos, eine Kreuzung von Blauem Limberger mit Cabernet Sauvignon. Seinen südländischen, schweren Charakter verdankt er mit Sicherheit dem Cabernet Sauvignon, einer alten Rebsorte im Bordeaux Gebiet, die dort spätestens durch die Römer eingeführt wurde. Feurige Weine mit viel Tannin sind charakteristisch für Cabernet Sauvignon. Entsprechend tut es auch unserem Cabenet Mitos gut, im Holzfass zu reifen.
 
Regent
Eine sehr wertvolle Rebsorte ist aus dem Geilweilerhof in der Pfalz hervorgegangen. Gezüchtet bereits im Jahr 1967, wurde der Regent erst 1995 in die Sortenliste eingetragen. Gekreuzt hat man Silvaner mit Müller-Thurgau mit Chambourcin. Eine hohe Resistenz gegen verschiedene Pilzkrankheiten Macht sie insbesondere für den biologischen Weinbau sehr wertvoll.
Die milden, samtigen und gut gefärbten Weine zeichnen sich durch ein eindrucksvolles Waldbeerenaroma aus.
 
Regent

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